Mein Blind Date mit dem Q16 Pro

Kennt ihr die tollen Videos von Uyuxio? Zwei bildschöne Menschen stehen an der Côte d’Azur, flüstern sich mit sündhaft teuren Ohrstöpseln Liebeserklärungen in 40 Sprachen zu und alles wirkt so leicht und stimmig wie in Hollywood.

Nach meinem traumatischen Erlebnis vor Jahren mit Wooask (einem Gerät, dessen Anleitung so kryptisch war, dass ich eher Altgriechisch gelernt hätte, als das Ding zu bedienen), wollte ich es wissen. Ab zu AliExpress.

Das AliExpress-Gesetz: Du kriegst, was wir gerade da haben

Ich bestellte das glitzernde Versprechen der Werbung. Was kam an? Das Q16 Pro. Okay, kann passieren. Reklamiert, neu bestellt, drei Wochen gewartet… und siehe da: Das Q16 Pro feierte sein Comeback in meinem Briefkasten.

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz im Fernost-Handel: Egal, was du anklickst, am Ende entscheidet ein Will viel verdienen Algorithmus, dass das günstigste Modell im Regal genau das ist, was du eigentlich nie wolltest. Ich nenne es „Hardware-Überraschungsei“.

Der Test: Wenn die App dich besser kennenlernen will, als dir lieb ist

Ich habe mich geschlagen gegeben und das Q16 Pro ausgepackt. Die App-Installation ist bereits das erste Abenteuer. Neben Übersetzungen, die klingen, als hätte ein betrunkener Roboter sie aus dem Kantonesischen gewürfelt, kam die Master-Frage:

„Bitte wählen Sie Ihre Hautfarbe.“

Echt jetzt? Will der Kopfhörer wissen, ob ich zum Gerät passe? Die technische Erklärung ist meist ein billiger Pulssensor im Ohr, der bei unterschiedlichen Pigmentierungen anders kalibriert werden muss. Aber in dem Moment fühlte es sich eher so an, als wollte die App wissen, welchen Filter sie über mein (nicht vorhandenes) Profilbild legen soll.

Das Q16 Pro im Härtetest: Licht und viel Schatten

Bevor ihr jetzt die Kreditkarte zückt, hier die ungeschminkte Wahrheit über das „Schnäppchen“:

  • Die Latenz: Du sagst „Guten Tag“, und drei Sekunden später – wenn dein Gegenüber schon fast wieder weggegangen ist – plärrt der Kopfhörer die Übersetzung los. Timing wie eine kaputte Standuhr.
  • Die Akustik: Das Mikrofon filtert Umgebungsgeräusche so gut wie ein Nudelsieb das Wasser. An einer befahrenen Kreuzung versteht die KI statt „Wo ist der Bahnhof?“ eher „Ich möchte einen Elefanten kaufen“.
  • Die Verarbeitung: Es kommt edel daher, in einer schönen Box verpasst, zumindest stylistisch ist China top.

Mein Fazit: Abenteuerurlaub für die Nerven

Das Q16 Pro ist ein großartiges Spielzeug, um im Freundeskreis für Lacher zu sorgen oder um im ruhigen Hotelzimmer nach dem Weg zum Klo zu fragen. Aber für echte Verhandlungen? Da bleibe ich wohl doch bei Händen, Füssen und einem charmanten Lächeln.

Am Ende ist es wie immer bei AliExpress: Man zahlt für den Unterhaltungswert beim Auspacken, nicht für das Produkt selbst.


Habt ihr auch schon mal das „falsche“ Modell geliefert bekommen und es behalten müssen? Schreibt mir eure AliExpress-Fallen in die Kommentare!

KI Reiseagent – Fluch oder Segen?

Die KI-Welt dreht sich schneller und niemand weiss, wie diese Technik die Zukunft gestalten wird. Während die KI früher bei der Packliste unterstützte, möchte sie heutzutage gerne KI-Assistent werden. 

Morgen könnten wir uns fragen: „Habe ich diesen Urlaub eigentlich noch selbst geplant, oder bin ich nur der Statist in einem Algorithmus?“

Wenn nun die KI uns die Arbeit abnimmt, so entstehen neue Prozesse, die gerne auf unser Portemonaie zugreifen. Und damit viele Versuche, uns die Arbeit abzunehmen. Wohin führt diese Reise?

Das Ende der „Suchen-Phase“

Aktuelle Sprachmodelle (LLMs) stoßen an ihre Grenzen. Sie wissen viel, aber sie „tun“ wenig. Das Internet wird eingelesen, ein Knackpunkt ist dabei die Aktualität. Diese Aktualität wird kosten. Bisherige KI berechnet ihre Antworten rein statistisch als wahrscheinlichste Wortfolge, anstatt die tatsächliche Bedeutung dahinter wirklich zu begreifen. Das Schwergewicht verlagert sich von der bloßen Datenverarbeitung hin zu einem tieferen Verständnis von Zusammenhängen und Verstehen von Kontext.

Die KI der Zukunft wird mehr als Texte generieren. Zu einem digitalen Begleiter, der um Ihre Vorlieben besser Bescheid weiss als Ihr Reisebüro entwickelt sie sich. Anstatt vieler allgemeiner Optionen rücken nun individuell relevante Informationen ins Zentrum der KI.

Die Ära der KI-Agenten

Der entscheidende Sprung sind die sogenannten KI-Agenten. Der Unterschied zum heutigen Chatbot? Ein Agent verfolgt eine Mission. Als Reise-Agent sucht er Hotels, verhandelt (Agent-to-Agent) mit dem Buchungssystem des Anbieters um das beste Zimmer.

Fällt Ihr Zug aus, hält der Agent bereits drei Taxi-Optionen und eine Hotelverlängerung bereit, bevor Sie überhaupt die Verspätungs-Durchsage am Bahnsteig hören.

Doch die Krux liegt in der Verantwortung. Sobald der Agent alles entscheidet, werden wir vom Entdecker zum reinen Konsumenten. Die Crux liegt darin, die KI als „Kurator“ zu nutzen, der uns die mühsamen Recherchen abnimmt, uns aber die finale Entscheidung und die Vorfreude zu lassen.

Wer übernimmt die Haftung, wenn die KI-Agenten Fehler begehen? Wie sieht es mit dem Vertrauen gegenüber der KI aus? Cyberkriminalität geht sehr raffiniert vor.
Bislang existieren drei Stufen:

– Ich nutze die KI nur bei der Suche und übernehme die Verantwortung selbst.
– Die KI bereitet alles vor, die Entscheidung liegt bei mir.
– Alles macht die KI, das Smartphone führt mich durch die Reise.

Wie verändert sich der Tourismus-Markt?

Wo sich die Technik ändert, fliesst die Gelder anders. Drei grosse Verschiebungen stehen uns bevor:

Reiseabo

Statt pro Buchung zu überweisen, könnten wir in absehbarer Zeit eine Gebühr für den „Agenten“ entrichten. Dieser sorgt das ganze Jahr über für eine ideale Workation oder einen passenden Wochenendtrip, dies optimal unserem Budget und unserer CO2-Bilanz angepasst.

Personalisierte Zusatzleistungen

Hotels werden mehr als deren Zimmer verkaufen. Das Geschäftsmodell verlagert sich auf Zusatzleistungen. Die KI weiss beispielsweise, dass Sie gerne fotografieren, und verhandelt mit dem Hotel über entsprechende Zusatzleistungen. Die Leihgabe einer Drohne, Weckdienst zur Blauen Stunde, Ausflüge zu den beliebtesten Fotosujets werden von der KI aufgegleist. 

Die analoge Welt als Premium-Marke

Je mehr KI die Planung übernimmt, desto mehr rückt das Menschliche in den Vordergrund. Das Unvorhersehbare wird so zu einem Luxusgut. Denn infolgedessen könnten Reiseveranstalter mit „KI-freier Beratung“ werben, was echte Geheimtipps „von Menschen für Menschen“ wären und kaum eine Datenbank realisieren könnte.

In diesem Zusammenhang spielt das Thema, wie man sich gegenüber Einheimischen verhält, eine Rolle. Auch dafür könnten die entsprechenden Experten gebucht werden. Oder es würde versucht, etwas Besonderes zu arrangieren, wie beispielsweise eine Einladung zu einer Hochzeit, auch hierfür könnte wieder ein lokaler Experte hinzugezogen werden.


Fazit

Die KI-Agenten entlasten uns von Recherchen, aber sie fordern uns auch heraus: Möchten wir perfekt optimierte Reisen ohne Reibungen unternehmen, oder suchen wir noch nach kleinen Abenteuer, die durch „Fehler“ in der Planung entstehen? Eines ist gewiss: Das Reisen wird effizienter, persönlicher und digitaler werden als je zuvor.

Doch dies wird den Tourismus grundlegend verändern. Exemplarisch seien die neuen Lautsprecher mit eingebauten Übersetzungsgeräten erwähnt. Verständigungsprobleme werden anders auftreten, und es wird dadurch Missverständnisse geben. 

Vielleicht kann gerade daraus die Motivation entstehen, wieder eine fremde Sprache zu lernen. Wir sollten uns besonders auf unsere fünf Sinne konzentrieren, während die KI vor allem mit Text arbeitet, was ihre Stärke ist.


Nutzt Ihr schon KI-Tools für Eure Planung, oder möchtet Ihr die volle Kontrolle behalten?

Idee für Google Maps – KI Health Check

 Bei Reisen.plus beschäftigen wir uns mit KI und haben bereits verschiedene Lösungen angedacht. Durch die Möglichkeiten von Google AI Studios sind wir in der Lage, maßgeschneiderte KI-Anwendungen zu entwickeln. Bisher haben wir unsere Expertise in die Optimierung von Google Maps-Lösungen bei IPS Internetmarketing angeboten.

Jetzt ist es Zeit für den nächsten Schritt: Gemeinsam mit Google Gemini haben wir ein völlig neues Konzept erarbeitet, das die Nutzung von Google Maps revolutionieren soll. Wir möchten dieses Konzept, unseren KI-Health Check, direkt hier mit Ihnen teilen und damit den Touristikern ein Werkzeug an die Hand geben, um den Google Maps Eintrag zu analysieren. 


💡 Das Konzept: Der KI-gesteuerte „Health Check“

Unser Ziel ist der Aufbau einer Abonnement-basierten Softwarelösung (SaaS) zur monatlichen Performance-Analyse von Google Unternehmensprofilen (Maps/Suche).

Der Kern des Health Checks ist die Umwandlung von Rohdaten (Insights) in klare, priorisierte und KI-gestützte Handlungsanweisungen – ganz ohne komplizierte Grafiken oder Datenwüsten. Hierfür wird das Gemini-Modell mit der proprietären Level 8 Local Guide Expertise von ipsinternetmarketing trainiert.

Der monatliche Report wird sich auf nur drei einfache, aber wirkungsvolle Kennzahlen (Scores) beschränken. Welche das sind, werden wir sehen.

Mithilfe von API Zugriffe auf Daten

Eine bessere Technologie ist die API. Hotelinformationen sind sehr wichtig und bilden einen Mehrwert auf der Webseite. Wir haben auf der ITB Giata angesprochen:
Sie haben ein Hoteldirectory:

Die Datenbasis ist knapp, deswegen überlegen wir uns, mit Booking etwas zu versuchen. Generell hilft uns KI das Problem mit API zu verstehen und anzugehen. Dafür brauchen wir womöglich Hilfe. 

Unsere Webseiten sind in WordPress und für API gibt es das Plugin WPGetAPI. Auf Tschechien.reisen haben wir bereits experimentiert. Vorher müssen wir festlegen, was wir auf Webseite zeigen wollen, z.B.

  • Beschreibung
  • Kontaktdaten
  • Bilder

Wahrscheinlich ist es mit Kontaktdaten schwierig. Daher stellt sich die Frage, ob wir die Hotels doch selber erfassen, wie bei Slowenien.reisen

Nach einigen Versuchen haben wir die Einbindung aufgegeben, wir haben es nicht geschafft auf die Hotels zuzugreifen.

Oder wie sieht es mit WikiVoyage aus? Das ist ein Netzwerk mit grosser Community. Und wie bekommen wir Daten von Google Maps? Oder vielleicht doch Tripadvisor? Dort genau das gleiche, wie bei Booking, bitte Affiliate mit CJ Affiliate. Die Fragen wollen wir auf dem WordCamp Europe in Basel klären. 

Dafür habe ich mit ChatGPT zwei Plugins erstellt, einmal für Wikivoyage und einmal für Google. Es ist ein Desaster gewesen, nichts hat funktioniert. Plugins sind wesentlich komplexer, als gedacht. Mit einem indischen Entwickler wollte ich daran weiterarbeiten. Doch auch für Portfolio Projekte muss Geld fliessen.

Wie bekommen wir die Daten?

Unser Ziel ist es, mit künstlicher Intelligenz die Beratung im Reisebüro anzureichern – mit besseren Informationen, fundierter Beratung und Kontaktaufnahme mit den Leistungsträgern.

Gerade der Tourismus in Europa wird damit gestärkt, Touristen können dadurch intensiver reisen und mehr Guthaben und Zeit für ihren Urlaub investieren.

Techgiganten haben Daten

Facebook, Google und andere Unternehmer horten ihre Schätze. Das obwohl, die Benutzer ihre Daten einbringen. Die meisten Techunternehmer offerieren kostenlos ihre Plattform und beabsichtigen damit, davon durch Geschäfte zu profitieren. Es ist unwahrscheinlich, dass dieses Wissen von Nutzerdaten verstaatlicht wird, hingegen sehr wahrscheinlich, dass Geschäftsmodelle scheitern, die auf kostenlose Nutzung der Daten dieser Techunternehmen beruhen. Firmen werden also beispielsweise wahrscheinlich auch zukünftig für individuelle Werbung via Nutzerdaten zahlen müssen.

Es bleibt also nur die Möglichkeit, auf allgemein zugängliche Daten zugreifen zu können. Gehört Google Maps dazu? Google hat hierzu ein Lizenzmodell.

Die bei Bookings eingetragenen Hotels sind interessant, doch oft fehlen wesentliche Informationen, wie z.B. Ansprechpartner.

Die meisten Webseiten von Hotels oder Sehenswürdigkeiten lassen sogenannte Crawler zu. Da könnten wir uns theoretisch ein System überlegen und das Internet durchscrollen. Für einen Test könnten Programme von IBM, Microsoft oder Google genutzt werden, um genügend Rechnerkapazität zu haben.

Beim Webcrawler wird das Internet durchsucht, es werden Daten entnommen und diese werden aufbereitet und könnten via einer Datenbank ausgelesen werden.

KI Projekt Webcrawler realisieren?

Im Buch “Natürlich alles künstlich” von Philip Häusser wird ausführlich beschrieben, wie die KI funktioniert. Dennoch, es hat mich überfordert, und ich suche gerne den Kontakt mit dem Autor, wenn ich mal in München bin, z.B. auf der Messe F.re.e.

Künstliche Intelligenz braucht maschinelles Lernen, aufbauend auf neuronalem Netz „Deep Learning“ zur Entwicklung. Modelle erklären die Welt, und wir sollten wissen, was wir eigentlich möchten. Um ein Modell zu trainieren braucht es Daten. Die haben vor allem Techkonzerne, im Internet sollte genügend auf Webseiten vorhanden sein.

Ein Modell zu beschreiben, stellt sich für mich als immense Herausforderung dar. Ich schaue mal bei der ETH vorbei. Um die Daten zu „crawlen“ wird es wahrscheinlich Rechnerkapazitäten brauchen, von den grossen Techfirmen gibt es zwar Unterstützung für Startups. Wie die Realisierung des Projekts, das ist offen. 

„Natürlich alles künstlich“ von Philip Häusser
erschienen im Drömer Verlag, ISBN 978-3-426-27851-2

Sofern das Modell funktioniert, können Investitionen mitsamt seinen Investoren durchaus auch von staatlicher Seite angegangen werden.

Einbau als Praxisarbeit

Aktuell arbeitet für uns eine Praktikantin. Sie soll ein Praxisprojekt abwickeln. Das Projekt skizzieren wir wie folgt:

  • Der Crawler sucht nach Hotels auf der ganzen Welt und nutzt die jeweilige Landessprache.
  • Wir suchen uns einige Begriffe, wie Name, Adresse, Kontaktdaten, Informationen zum Ort, auch Bilder.
  • Alle Daten zum jeweiligen Urlaub werden gesammelt und in einer Datenbank aufbereitet.
  • Diese Datenbank steht allen Interessierten zur Verfügung.
  • In die entsprechenden Webseiten zu Ländern werden die Hoteldaten in Citadela-Verzeichnisse eingelesen.
  • Zu vielen Ländern haben wir Webseiten erstellt, die gefüllt werden könnten reisen.international/laender

Pflichtenheft

Wir suchen weiterhin für diese Idee Partner. Auf der ITB Berlin sind Gespräche geplant. Schon heute ist vorhersehbar, dass die Praxisarbeit sich in der Praxis erst noch bewähren muss.

  1. Dokumentation über das Projekt nach der IPERKA-Methode erstellen
  2. Ein Arbeitsjournal schreiben, in dem der Fortschritt und die Probleme, für jeden Tag dokumentiert wird.
  3. Das Projekt ist ein Web Scraper. Es soll mit Hilfe von Beautifulsoup in Python entwickelt werden.
  4. Der Web Crawler sollte eine benutzerfreundliche, sauber aussehende UI haben.
  5. Der Web Scraper wird sich hauptsächlich darauf konzentrieren, Übernachtungsangebote (Hotels, Hostels, Motels, Bed&Breakfasts, usw.) zu finden.
  6. Neben der Möglichkeit, nach einem bestimmten Thema zu suchen, soll es auch die Möglichkeit geben, die Ergebnisse zu filtern (z.B. bestimmte Länder)
  7. Der Web Scraper soll in 4 Sprachen verfügbar sein: Deutsch, Französisch und Englisch, aber auch lokale Sprachen mithilfe vom Google Translator einbinden
  8. Der Web Scraper generiert aus seinen Ergebnissen eine Datenbank (und möglicherweise stellt sie im CSV-Format zum Download bereit.)
  9. Der Web Scraper muss in WordPress integrierbar sein. Dies kann durch das Schreiben eines Plugins in PHP für WordPress geschehen, das den Python-Code aufruft.
  10. Es soll eine Anleitung zur manuellen Installation in WordPress und Nutzung des Web Scrapers erstellt werden, insbesondere für Citadela, wo wir eine Lifetime Lizenz haben und bereits Erfahrungen haben.

Die Praxisarbeit wurde fertiggestellt, die Ziele nicht erreicht. Hier die ausführliche Dokumentation sowie den Code.

Es gibt auch ein Handbuch, welches nicht mehr aktuell ist.

Zum Thema Web Scraper hat die Praktikantin eine gute Präsentation gehalten

Gerne freuen wir uns auf Ihre Anregungen und Ideen. Wir möchten die Idee gerne weiter verfolgen.

Dafür eine Ausschreibung bei Upwork.

  • Das Projekt ist gescheitert. WordPress und Python scheinen gemeinsam nicht zu funktionieren. Wahrscheinlich muss das Projekt von Grund auf neu gedacht werden.
  • Bei der Dokumentation ist auf den letzten Seiten der Workaround mit Octoparse beschrieben. Wir hatten schlussendlich den Scraper auf die Google Suche orientiert, der Scraper wurde immer wieder blockiert. Booking hat funktioniert, doch sind wir an vollständigen Kontaktdaten interessiert. Bei Google hatten wir auf dem Bild URL und Telefonnummer, diese jedoch nicht ausgelesen
  • Octoparse ist eine Cloud-basierte Lösung. Mit Octoparse können Webseiten extrahiert werden. Die Funktion von Octoparse ist in der Dokumentation beschrieben. Irgendwie sollten wir das nutzen können.
  • Das Ziel ist nach wie vor, unsere Reisewebseiten mit Übernachtungsmöglichkeiten zu füllen und auch ein Plugin der WordPress Community zur Verfügung zu stellen. Die Daten sollten eine direkte Anfrage ermöglichen
  • Bei der Ausschreibung auf Upwork wurde auf unzulängliche Serverkapazitäten hingewiesen. Es muss also mit Kosten gerechnet werden. 
  • Anbieter wollen das Scraping als Service anbieten, statt ein Plugin für WordPress zu entwickeln. 

Die Ausschreibung bei Upwork hat gezeigt, dass einige Freelancer in der Lage sind, die Daten von Google Maps abzugreifen. Wir werden das weiter verfolgen. Das Ziel bleibt ein WordPress Plugin.

Aufgrund der Weiterentwicklung der KI wird die Lösung nicht mehr weiterverfolgt. Heute findet die KI effektiver Daten, als mit Web Scraping.

Reiseangebote erstellen in wenigen Sekunden

Von Schmetterling habe ich erfahren, dass ihr Midoffice mit Paxlounge verbunden. Das soll ein System, welches mit künstlicher Intelligenz Reiseangebote ausarbeitet. Hakan Duganci meint, die Reisebüros sparen viel Zeit.

Ein zusätzliches Serviceentgelt kann verrechnet werden. Das Unternehmen präsentiert sich wie folgt auf seiner Internetseite:

Seit 2009 steht paxconnect als Standard-Software für erfolgreiche Reisebüros. Mit unserem Live-Beratungs-System haben wir die Touristik in Deutschland auf den Kopf gestellt. 5.000 Reisebüros und Onlineportale nutzen intensiv unsere Lösung.

Die „paxlounge“ steht für die Leidenschaft eines Produkts, das jeden Tag neue Kunden gewinnt und durch ständige Innovationen neue Mehrwerte und hohe Zufriedenheit schafft.

An unserem Firmensitz, an der Stelle des Praetorium, dem Amtssitz der römischen Statthalter in Köln, entfaltet sich seit November 2018 unser 14-köpfiges operatives Team.

Hier geht’s zur Webseite von Paxlounge

Sehr viele Reisebüros arbeiten bereits mit dem System. Es ist ein beliebtes Beratungstool. Rein theoretisch könnte ich 30 Tage Paxlounge testen. Dabei kann ich die Frage klären, wie die Provisionsregelung aussieht und aus welchen Quellen die Reisen zusammen gestellt werden.

Mittlerweile kommen treten immer mehr Anbieter in den Markt ein. Die Ergebnisse werden immer besser, doch wie sieht es aus mit der Informationsflut. Ertrinken wir darin womöglich? Vor Jahren habe ich mit dem Reisecoaching begonnen. Diesen menschlichen Ansatz gebe ich die bessere Zukunftsperspektive.

Wir beobachten den Markt und suchen gerne den Kontakt mit den Reisenden.

Künstliche Intelligenz als Suchmaschine?

Bei OpenAI werden alle Befehle als Prompts eingegeben. Das ist als ob sich Nutzer durch eine Suchmaschine quälen. Sie suchen wiederholt nach Informationen, Ergebnisse und die Auswertungen werden daraufhin angezeigt. Doch was sie wirklich benötigen, müssen sie selber ins Auge fassen und zusammenstellen.

Ein Beispiel; ein Kunde möchte zum Trompetenfestival nach Guca, dort in einem typischen Hotel übernachten, gutes Essen genießen, Karten für das Festival kaufen, Ausflüge unternehmen etc..

Heutzutage kommt er nicht umhin, sich alles mühevoll allein zusammenzusuchen, falls kein fertiges Reiseprogramm besteht, das sämtliche Dienstleistungen einschließt. „Zusammenstellen oder jemanden beauftragen“ ist Voraussetzung. Eine KI-Lösung könnte da allerdings weiterhelfen.

KI-Lösungen können allerdings weiterhelfen!

Ein Reisebüro vermag es, jedes einleitende Reisekonzept zu optimieren und weitere wertvolle Tipps zu geben. Mittlerweile ist KI teils mehr, teils weniger weit.
Ich lade Sie aber entschieden dazu ein, auch über meine Versuche zu lesen.

Ein Prompt würde wie folgt aussehen; von Vorteil auf Englisch, hierbei hilft der Google Translator:

How to travel to trumpet festival in Guca, when will it happen, 3 nights in a typical hotel there, tickets for festival, recommendations for restaurants, excursion and tourguides

Demnächst intendiere ich, zu dem Zweck als eine spezifische Lösung im Tourismus gezielt AI zu realisieren. Reisebüros sollten dazu eingebunden werden, beispielsweise die endgültige Organisation hierfür übernehmen. Leistungsanbieter rechnen in der Regel Provisionen für Reisebüros mit ein. Microsoft kaufte sich bei OpenAI ein und bietet mittels Suchmaschine Bing eine AI-Unterstützung an. Das folgende Video beschreibt seine Idee.

Die AI-Unterstützung im Video ist eine Empfehlung zu individuellen Zwecken und mit Informationen aus dem Web gefüttert, welche Akteure der Tourismusbranche ausarbeiten könnten. Allerdings funktionierte meine AI-Idee „mit Guca“ nicht. Letzthin änderte sich das aber, beispielsweise im Mai 2023. Mit ChatGPT lassen sich rasch Reiseprogramme entwickeln. Die Kundschaft bekommt dadurch eine Vorstellung, was sie auf ihren Reisen erwartet. Auf dem folgenden PDF „Trompetenfestival Guca“ sind die Hotels noch ausgespart. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis sich alles automatisiert.

Schreibe ich nur noch im Internet, und wo bleibt die Kreativität?

November 2023; wir tauschten am Tourismustag in Niedersachsen unsere Anschauungen zur künstlichen Intelligenz aus. ChatGPT wird empfohlen, kostet allerdings USD 20 monatlich, aber bietet viele Möglichkeiten. 

Wir schauten uns ChatGPT an, via Version GPT3.5 enttäuschend. Bing hingegen erstellt viele Informationen, lange Texte und zeigt sogar die Links an. Bard wiederum erstellt fehlerhaft, arbeitet jedoch sehr strukturiert. 

Unser Prompt 

Beispiel Reiseprogramm: Teereise nach Ostfriesland, Anreise mit Deutschlandticket, Tipps für Ausflüge, Restaurants und Hotels, Orte: Leer, Emden, Aurich, Norden.

Wobei ebenso Prompt fehlerhaft ist: Die entsprechend bestimmende Rolle (Reiseprogramm/Teereise/Ostfriesland) sowie ein Beispiel (konkret geschilderter Ausflug) fehlten im Ergebnis.

Wie sehen wir die Zukunft? 

Mit zunehmender Geschwindigkeit entwickeln sich die KI-Programme. Jedoch erfordert es die Erkennung von Fehlern und zusätzlich, wie realistisch die Durchführungen ihrer Niederschriften sind, wie beispielsweise die Reiseverwirklichung unserer erwähnten Teereise.

Die Ergebnisse sind zwar wesentlich besser als früher. Doch bräuchte es noch jemanden, mit dem sich die Menschen austauschen können, am besten jemanden mit reichlich Erfahrungen über Reiseziele. Insofern dürften sich solche Austausche durch zusätzliche Erfahrungen von Kunden optimieren. Wir sollten uns generell mehr austauschen.

Es besteht ein Risiko, dass wir, kaum neu im Prompt angelangt, noch suchen und drinnen hängenbleibend auch gleich von dessen Werbung manipuliert werden. Egal welche Anbieter Prompts offerieren, am Ende machen Prompts ein Geschäftsmodell aus. Zahlreiche Unternehmen integrieren Prompt, um branchenorientierte Lösungen zu verkaufen.

Das klar strukturierte Google Bard schien eine Lösungen zu sein. Es kannte sich am besten im Internet aus, machte noch viele Fehler. Google Bard wurde optimiert und gehört nun der Vergangenheit an; es ist das heutige Google Gemini.

Hier ein Video zum ehemaligen Google Bard;

Die Ergebnisse von Google Gemini sind faszinierend, ausführlich, anregend und nahezu fehlerfrei. Die Systeme werden immer besser, dem Menschen sind sie bereits überlegen.

Was ergibt für Unternehmer noch Sinn?

Was ergibt für uns Unternehmer, die wir im Internet unterwegs sind, überhaupt noch Sinn? Fleißig Webseiten gestalten? Wir, beziehungsweise mein Unternehmen und all jene, die KI nutzen, dürfen noch unsere Ideen dazu liefern. Jetzt heißt es, erst recht viel mehr zu kommunizieren und gemeinsam an der Entwicklung der KI mitzuwirken. KI ist Fluch und zugleich Segen. In Zukunft gewinnen wir wahrscheinlich, indem wir vor allem unsere persönlichen Eindrücke einbringen, die wir beschreiben, und hoffen, dass unsere Webseiten gelesen werden.

Zweimal reisen zum gleichen Ort

Wer nochmals den gleichen Ort besucht, dem ist er schon vertraut. Er kennt die wichtigen Plätze. Ein zweites Mal im angenehmen Hotel, die Leute an der Rezeption wieder treffen. Am Ort findet er sich leichter zurecht. Meistens kann mit den Einheimischen ein besserer Kontakt hergestellt werden.

Bei einem zweiten Mal werden Plätze entdeckt, die vorher links liegen gelassen worden sind. Veränderungen am Ort zeichnen sich ab. Manches ändert sich und dennoch, vieles kennt man.

Wer nochmals wo hinreist, sollte sich die Orte nochmals anschauen, die ihn besonders gefallen haben und dort nach Details suchen, für die vorher die Zeit fehlte. Oder Restaurants und Cafés besuchen, die einladend gewirkt hatten.

Die Erinnerungen an den Ort werden intensiver und vielleicht gelingen bessere Kontakte mit den Einheimischen.

Sehenswürdigkeiten, einmal anders

Sehenswürdigkeiten sind Kirchen und Museen, vielleicht ein Naturspektakel. Dort strömen die Touristen. Was ist mit den Parks und Spielplätzen in den Wohngebieten, wer fährt einfach mal mit der Strassenbahn zu einer Endstation.

Vielleicht liegt dort ein Altersheim oder ein Krankenhaus, ein Ort der Ruhe und der Gelassenheit, weil es eben am Stadtrand noch Bauland hatte. Dort wird der Alltag eingefangen und vielleicht ergeben sich Gespräche. Ein Altersheim oder Krankenhaus als Sehenswürdigkeit? Etwas, was als selbstverständlich gilt? Wo eigentlich niemand hinwill, doch im Leben nötig ist.

Ein Tourist sollte neben den Souvenirläden auch in Supermärkten auf Spurensuche gehen. Dort gibt es oft lokale Produkte. Oder noch besser, die kleinen Läden besuchen: Metzger, Bäcker, Buchhändler, Süsswarengeschäfte, sofern es die noch gibt. All das sind Sehenswürdigkeiten, welche einen Einblick zu Land und Leuten geben.

Was vom Urlaub bleibt?

Ich schreibe Tagebücher und halte dies für eine Erinnerung. Kurze Notizen zu Begegnungen und Erlebnissen und dem Tagesablauf lassen später den Urlaub Revue passieren. Wir sind viel mit dem Smartphone unterwegs. Was ist mit der Ansichtskarte, die wir Freunden senden können. Bei einem späteren Treffen werden die Ferien angesprochen und wir können davon schwelgen.

Viele Leute füllen die Kühlschranktüren mit Magnettafeln. So gibt es zumindest eine kleine Erinnerung. Doch auch andere Souvenirs finden in Wohnungen Platz und erinnern an die schöne Zeit irgendwo.

In einem Beitrag empfehlen wir den Ort nochmals zu besuchen. Vieles ist bekannt und neues wird entdeckt, damit wird die Erinnerung angereichert.

Die schönsten Erinnerungen bleiben, bei schönen gemeinsamen Erlebnissen, guten Gesprächen und wenn die Einheimischen sich über den Tourismus freuen. Dann denkt man gerne an die Zeit zurück und freut sich an den kleinen Souvenirs zu Hause.